{"id":59,"date":"2007-06-27T23:03:41","date_gmt":"2007-06-27T22:03:41","guid":{"rendered":"http:\/\/juliajanssen.de\/blog\/2007\/06\/27\/la-traviata-im-teatro-di-san-carlo\/"},"modified":"2007-06-28T00:17:48","modified_gmt":"2007-06-27T23:17:48","slug":"la-traviata-im-teatro-di-san-carlo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/juliajanssen.de\/blog\/2007\/06\/27\/la-traviata-im-teatro-di-san-carlo\/","title":{"rendered":"La Traviata im Teatro di San Carlo"},"content":{"rendered":"<p>Bevor die Sommerpause im <a title=\"www.teatrosancarlo.it\" href=\"http:\/\/www.teatrosancarlo.it\/home.html\">T<\/a><a title=\"www.teatrosancarlo.it\" href=\"http:\/\/www.teatrosancarlo.it\/home.html\">eatro San Carlo<\/a> anf\u00e4ngt, wollte ich wenigstens eine Oper dort gesehen und geh\u00f6rt haben. Immerhin ist es das \u00e4lteste B\u00fchnenhaus Europas und hat einen guten Ruf.  F\u00fcr Studenten und Leute unter 30 gibt es ab einer Stunde vor Beginn der Auff\u00fchrung Last-Minute-Eintrittskarten f\u00fcr nur 15 Euro (ich gebe zu, dass ich ein wenig gefuscht habe, <em>alla napoletana, <\/em>wie meine Kollegen meinten). Ich habe also mit einer Loge in der f\u00fcnften von sechs Etagen Vorlieb nehmen m\u00fcssen: Vogelperspektive. Aber das war f\u00fcr mich als nur gelegentliche Operng\u00e4ngerin v\u00f6llig ausreichend. Ich empfand es schon als etwas Besonderes, in einer Loge zu sitzen und hatte von oben immerhin einen hervorragenden \u00dcberblick:<\/p>\n<p><a title=\"Photo Sharing\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/juliajanssen\/640886199\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"375\" alt=\"Oper San Carlo Napoli\" src=\"http:\/\/farm2.static.flickr.com\/1310\/640886199_ec242015d9.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>So konnte ich w\u00e4hrend der Vorf\u00fchrung auch mal meinen Blick in den Orchestergraben und ins Publikum schweifen lassen: ein Meer lauter F\u00e4cher. Selbst einige pausierende Musiker f\u00e4cherten sich mit ihren Noten Luft zu. Es war wirklich ziemlich warm im Saal.<\/p>\n<p>Die Handlung von Verdis &#8220;La Traviata&#8221; (w\u00f6rtlich: Die vom Weg Abgekommene) ist &#8211; wie die meisten Opern &#8211; in nur wenigen S\u00e4tzen erz\u00e4hlt: Er ist aus gutem Hause, sie ist eine Edel-Prostituierte. Sie lieben sich, jedoch ist sein Vater dagegen, so dass sie ihren Geliebten unter falschem Vorwand verlassen muss. Sie erkrankt schwer und stirbt langsam. Jedoch noch vor ihrem Tod finden die Liebenden zueinander.<\/p>\n<p>Die Inszenierung wurde zwar von einigen Leuten kr\u00e4ftig ausgebuht (vielleicht war\u00b4s ihnen zu traditionell), aber die Operns\u00e4nger und die Musiker wurden begeistert beklatscht. Mir selbst hat der Operabend insgesamt extrem gut gefallen. Das Ambiente ist kaum zu schlagen. In den beiden Pausen zwischen den Akten kann man im gro\u00dfen Garten Luft schnappen, mit Blick auf das Castel Nuovo. Oder man flaniert im Foyer und in den G\u00e4ngen umher, kann sogar einen Blick in die K\u00f6nigsloge werfen. Die Karte f\u00fcr 15 Euro war also ein Schn\u00e4ppchen, so dass ich mir nach der Vorf\u00fchrung im gegen\u00fcberliegenden traditionellen Kaffeehaus <em>Gambrinus <\/em>noch einen <em>Shekerato<\/em> (eine Art Espresso-Shake, also Mini) f\u00fcr halsabschneiderische 4 Euro geg\u00f6nnt habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bevor die Sommerpause im Teatro San Carlo anf\u00e4ngt, wollte ich wenigstens eine Oper dort gesehen und geh\u00f6rt haben. Immerhin ist es das \u00e4lteste B\u00fchnenhaus Europas und hat einen guten Ruf. 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